Möbel und erste Schatten

 

 

Ausser den seltsamen Gelüsten, wie zum Beispiel Essiggurken mit Ketchup oder die Gier nach Bananen in Nutella, ging es Eli sehr gut. Kurze Anmerkung: Eli hasst Nutella.. viel zu süss. Die morgendliche Übelkeit, mit der sich so viele werdende Mütter rumplagen müssen, kam bei ihr gar nie auf. Trotzdem stand sie immer öfters vor dem geöffneten Kleiderschrank und grub tief in dessen Inhalt nach passenden Hosen oder Shirts. Diana aus der Modeboutique in der Altstadt empfahl ihr einfach Jersey zu tragen, dieses Material würde sich leicht dehnen lassen  und könnte auch nach der Schwangerschaft weiterhin gut getragen werden. Problem Eins war also schnell gelöst, so konnte Problem Zwei in Angriff genommen werden. Möbel.. Kinderzimmermöbel um genau zu sein. Saro und Eli blätterten etliche Ratgeber und Zeitschrift zu diesem Thema durch. Als Eli fand, was sie suchte und sie Saro bat, mit ins Möbelhaus zu kommen, bekam dieser die typsche Männerkrankheit: Anti-Möbelitis. Nur mit  vielen Küssen konnte der Anfall behoben werden und so stand dem Möbelhaus-Besuch nichts mehr im Wege.

Die Auswahl war riesig, aber Beide hatten ja vorgesorgt und die Bilder der Einrichtungsgegenstände dabei. Das eine oder andere Accessoire vervollständigte den Einkaufszettel. Der überaus freundliche und geduldige Verkäufer bedankte sich für den Kauf und versprach, die Möbel würden in ein paar Wochen pünktlich geliefert werden.

 

Das Weihnachtsfest der Feuerwehr zusammen mit den Rettungssanitätern stand auf der Liste. Saro wollte nicht daran  teilnehmen und so blieben sie zuhause. Eli nahm an, dass nur die Beteiligten geladen waren,  erst später vernahm sie, dass auch die Partner eingeladen waren. Sie machte sich keine weiteren Gedanken mehr darüber.

Kurz danach bekam sie selber eine Einladung zur Einweihungsfeier ihrer neuen Nachbarin Sophia. Freudig berichtete sie Saro davon, doch sie bekam einen Dämpfer. Allein mochte sie nicht rüber gehen, Saro versprach ihr aber mit Anderen auch mal zu feiern.

Überraschend hatte Sophia für einen der Stadtoberen eine spontane Geburtstagsfeier organisiert und alle Bewohner dazu eingeladen. Saro war noch auf Arbeit und so ging Eli erst mal alleine rüber. Hinterlies ihm aber eine Nachricht mit der Bitte doch nach zukommen.

Etwas später spürte sie ihr Handy vibrieren, eine SMS von Saro, er sei zu müde und kaputt und würde sich gleich hinlegen. Schade, schrieb sie ihm und ob sie nachhause kommen sollte, was er verneinte, sie soll den Abend geniessen. Doch allein wollte sie nicht auf der Party bleiben und ging bald darauf nachhause. Saro war nicht da…

Am nächsten Tag erklärte er nur, dass er Freunden geholfen hätte. Ein schaler Beigschmack blieb bei Eli hängen, doch blickte sie immer noch zuversichtlich in die gemeinsame Zukunft, man muss ja nicht ständig aufeinander hocken.

Eli genoss die Zweisamkeit mit Saro, bald würden sie zu Dritt sein. Sie merkte aber auch, dass sie den Kontakt zu andern vermisste. So war eine Einladung bei Yuna und ihrem Patensohn Emil eine schöne Abwechslung. Schliesslich ging es auch Richtung Weihnachten und der kleine Emil hatte sicher ein paar Wünsche, die ihm Eli erfüllen würde. Das Essen war sehr nett, waren ausser  Saro, Yuna und  Emil auch Lucas, Cornelia und Sophia mit dabei.

 

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s